Im Interview mit Herd♥Habibi

Ihr Motto: „Freunde werden am Herd gemacht.“
Da mein Herz leicht mit lieben, neuen Freunden und gutem Essen gewonnen werden kann, wollte ich mehr über das Projekt erfahren. Wer und was hinter Herd♥Habibi steckt, hat mir Anika neulich in einem kleinen Interview verraten.

„So liebe Anika, meine erste Frage: Was ist Herd Habibi?“
„Wir sind ein relativ neuer Kochblog auf Deutsch und Arabisch. Ich mache das zusammen mit meinen Freunden Majd und Katja. Uns hat Kochen schon immer verbunden und wir haben gesagt, wir wollen
unsere Rezepte teilen. Man lernt sich gut kennen in der Küche. Und Herd Habibi ist wie eine Sprachbrücke zwischen Deutschen und
Arabern. Beide können die Rezepte gleichberechtigt lesen und nachkochen. Ganz ohne Übersetzungsapp. Unsere Rezepte sind
unkompliziert und ein Querschnitt von dem, was wir hier in Deutschland so essen und die Zutaten sind nicht besonders schwer zu
kriegen.“

„Magst du mir das Team einmal kurz vorstellen?“
„Katja ist unsere Social Media-Spezialistin, sie kauft super gerne Kochbücher und probiert gerne neue Rezepte aus. Majd ist fürs Arabische zuständig, er spricht aber nach zwei Jahren in Deutschland schon so gut Deutsch, dass er unsere Tippfehler findet. Er kommt ursprünglich aus Syrien – mit uns hat er zum ersten Mal Spätzle gegessen und fand es geil. Ich selbst studiere Literatur-Kunst-Medien und hatte voll Lust, mal eine Idee bis zum Ende umzusetzen. Weil wir alle Lust darauf hatten, haben wir die Domain www.herdhabibi.de reserviert – obwohl wir mit Jobs und Studium eh schon jede Menge zu tun haben. So treffen wir uns regelmäßig und haben einen leckeren Anlass dazu.“ Continue reading “Im Interview mit Herd♥Habibi”

Über die Liebe zur Skulptur

[3] Raub der Proserpina, Bernini, Marmor, Rom
Es war in Rom, glaube ich, als ich die Liebe zur Skulptur entdeckte.
In Rom, während einer Studienfahrt zu meiner Schulzeit.
Vor dieser Fahrt war ich dreidimensionaler Kunst eher abgeneigt.
All die Versuche, eine ansehnliche Plastik im Kunstunterricht anzufertigen, scheiterten und endeten in jämmerlichen Tonwürsten.
Ich habe eingesehen, dass aus mir keine Bildhauerin wird.
Umso schöner ist es dafür, die Werke der großen Künstler auf sich wirken zu lassen und genießen zu können.

In der Villa Borghese habe ich atemberaubende Skulpturen gesehen.
Sehr detailreich und mit solch einer Hingabe bearbeitet, dass man meinen könnte, die Werke seien lebendig. Bernini hat es geschafft, eine Spannung in seinen Skulpturen zu erzeugen.
In den Gedanken des Betrachters spielt sich die Geschichte ab und trifft auf den Moment kurz vor dem Höhepunkt, der von der Skulptur dargestellt wird. Continue reading “Über die Liebe zur Skulptur”

Liebe als Bewunderung und Sehnsucht: Villers-la-Ville und belgische Züge

Weiße Wolken, welche seit einigen Tagen Wallonien bedecken, lassen ein paar Sonnenstrahlen durchscheinen: Gelegenheit macht Diebe. Für einen Tag können die Bücher auf die Seite gelegt werden und Platz für das Leben machen.

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