About the love for sculptures

It was in Rome, I think, when I discovered my love for sculptures.

[3] The Rape of Proserpina, Bernini, marble, Rome
In Rome during a study trip in my school days.
Before that trip, I was opposed to three-dimensional art.
All my attempts to create a handsome sculpture during art lessons failed miserably and ended in bad-looking clay sausages.
I realized that I would not have become a sculptor.
But in return, it is beautiful to enjoy the work of the big artists.

I saw stunning sculptures in the Villa Borghese.
They are very detailed and sculptured with abandon. You could almost say they are alive. Bernini managed to create tension in his work.
The story plays in the spectator’s mind and comes together with the climax, which is represented by the statue. When you look at “The Rape of Proserpina” you can nearly hear Proserpina screaming.
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Über die Liebe zur Skulptur

[3] Raub der Proserpina, Bernini, Marmor, Rom
Es war in Rom, glaube ich, als ich die Liebe zur Skulptur entdeckte.
In Rom, während einer Studienfahrt zu meiner Schulzeit.
Vor dieser Fahrt war ich dreidimensionaler Kunst eher abgeneigt.
All die Versuche, eine ansehnliche Plastik im Kunstunterricht anzufertigen, scheiterten und endeten in jämmerlichen Tonwürsten.
Ich habe eingesehen, dass aus mir keine Bildhauerin wird.
Umso schöner ist es dafür, die Werke der großen Künstler auf sich wirken zu lassen und genießen zu können.

In der Villa Borghese habe ich atemberaubende Skulpturen gesehen.
Sehr detailreich und mit solch einer Hingabe bearbeitet, dass man meinen könnte, die Werke seien lebendig. Bernini hat es geschafft, eine Spannung in seinen Skulpturen zu erzeugen.
In den Gedanken des Betrachters spielt sich die Geschichte ab und trifft auf den Moment kurz vor dem Höhepunkt, der von der Skulptur dargestellt wird. Continue reading “Über die Liebe zur Skulptur”