Wie wir die Welt ein bisschen besser machen

Es gibt schon genügend Blogs, die über Nachhaltigkeit schreiben.
Dennoch soll mich das nicht daran hindern, hier kurz zwei tolle Projekte vorzustellen, welche die Welt ein wenig besser machen.

1) Ecoffee Cup

Eines schönen Tages in der Uni sah ich, wie beide Kommilitoninnen, die neben mir saßen, solch einen schönen Kaffeebecher hatten.
Schillernd, in verschiedenen bunten Farben. Ich habe mich bei den Mädels nach dem Hersteller erkundigt und zu Hause sofort die Webseite aufgerufen.

Das Team von Ecoffee Cup. Der Slogan: „No Excuse For Single-Use.“

Die Designs sind wunderschön und abwechslungsreich. Ob mit Früchten, Tieren oder floralen Motiven. Aber auch für die, welche es schlichter und monochrom möchten, gibt es genug Auswahl. Die Vorgeschichte zu dieser Idee: Die durchschnittliche Lebensdauer eines Pappbechers betrage 13 Minuten. Wegen ihres Plastikgehalts würde so nur 1% recycelt werden. Dies soll sich nun ändern.

Mit der Aktion #stopthe100billion will das Team darauf aufmerksam machen, dass pro Jahr 100 Milliarden Einwegbecher weggeworfen werden. Somit ist der schicke, wiederverwendbare Becher aus Bambus eine hervorragende Alternative und der Anfang vom Ende einer verschwenderischen Lebensweise. [1]

2) Foodsharing

Ihr Motto: „Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen.“

4 Mrd. Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr weltweit produziert. 1,3 Mrd. Tonnen davon werden verschwendet. Zwei Drittel davon sind vermeidbar. Durch Foodsharing kannst du Lebensmittel, die du nicht mehr benötigst, aber noch genießbar sind, in einen digitalen Korb legen und sie verschenken. Alle Essenskörbe können von den Mitgliedern der Foodsharing Community eingesehen werden. So können Lebensmittel an andere Menschen weitergegeben werden, ohne sie wegwerfen zu müssen.
Eine weitere Möglichkeit bieten die „Fair-Teiler“, die auch online einzusehen sind. Das sind Orte mit einem Regal oder Kühlschrank, zu denen man überschüssige Lebensmittel bringen kann. Diese können dann von anderen kostenlos mitgenommen werden.

Man kann auch zum Foodsaver werden und die Lebensmittel von kooperierenden Geschäften einsammeln. Was du als Foodsaver nicht selbst benötigst oder an andere Privatpersonen verteilen kannst, wird zum Beispiel an Tafeln, Bahnhofsmissionen oder gemeinnützige Vereine verteilt.
Foodsharing basiert zu 100% auf unentgeltlichem Engagement. Ein Ziel ist es, mit vielen Menschen und Partnern die Foodsharing-Plattform zu erweitern, ohne dadurch Geld zu gebrauchen. [2]

Gerettete Lebensmittel [3]
Ich finde das Prinzip beider Projekte sehr schön. Wenn jeder ein kleines bisschen mehr auf sein/ihr Konsumverhalten achtet, könnte eine enorme Verschwendung verhindert werden. Ebenso sehe ich die Gemeinsamkeit von Foodsharing und unserem Team von Jeune Europe bezüglich der Finanzierung. Beide Projekte bestehen aus unentgeltlichem Engagement. So wie Foodsharing eine Möglichkeit ist, Lebensmittel auszutauschen und weiterzugeben, ohne jemanden dafür zahlen zu lassen, ermöglicht Jeune Europe es, dass junge Autoren Artikel verfassen und sie mit der Welt teilen können, ohne dass die Leser dafür zahlen müssten.


Emilia Mikautsch

[1] https://ecoff.ee/pages/about-us, https://ecoff.ee/pages/stopthe100billion (14.08.17)

[2] https://foodsharing.de/ (17.08.17)

[3] © foodsharing.de, https://wiki.foodsharing.de/Verwendung_von_%C3%B6ffentlichen_Fotos

(19.08.17)

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